München. Der tschechische Staatspräsident Václav Klaus hat größere Probleme

Als einer der letzten postkommunistischen Staaten will die Tschechische Republik die Kirchen für Enteignungen unter kommunistischer Herrschaft entschädigen. Hier einen Zusammenhang mit der völkerrechtswidrigen Vertreibung und Enteignung der Sudetendeutschen herzustellen, sei nicht nachvollziehbar.  

Franz Pany, der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, kann die Aufregung des tschechischen Staatspräsidenten Václav Klaus nicht nachvollziehen. Pany: „Klaus weiß ganz genau, dass kirchliche Restitutionen und die Enteignung der Sudetendeutschen durch die Beneš-Dekrete nichts miteinander zu tun haben. Klaus missbraucht vielmehr die berechtigte Rückgabe des kirchlichen Eigentums für seine nationalistischen Ausfälle. Das ist bedauerlich. Mit seinem rückwärtsgewandten Wahlkampfgetöse wird er wohl niemals in Europa ankommen“.

Pressemitteilung vom 5. September 2012
Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband e.V.
Presse / Öffentlichkeitsarbeit / Heimatpolitik
Hildegard Schuster
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