Stadt Cheb will mit Hilfe von Stiftung an Nutzung seines „deutschen“ Waldes partizipieren
Die westböhmische Stadt Cheb / Eger will eine Stiftung gründen, in die die erzielten Erträge aus der Forstwirtschaft des Waldes fließen sollen, der Eigentum der Stadt ist, aber auf deutschem Boden liegt. Der 647 Hektar große Wald wird auch deshalb seit 47 Jahren vom deutschen Staat treuhändisch verwaltet. In den laufenden Verhandlungen mit den deutschen Partnern eröffne sich nun die Möglichkeit, die strikte staatliche Verwaltung des Waldes aufzubrechen. Die Stadt könnte somit erstmals seit Jahrzehnten wieder an den Einnahmen aus der forstwirtschaftlichen Nutzung des Waldes partizipieren, sagte der Bürgermeister von Cheb, Pavel Vanoušek, am Montag vor Journalisten.

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