Aus dem Newsletter der deutschen Botschaft in Prag - Februar 2012

1. 20 Jahre Deutsch-tschechoslowakischer Nachbarschaftsvertrag

Der Vertrag über gute Nachbarschaft von 1992 bildet die Grundlage der deutsch-tschechischen Beziehungen seit der Samtenen Revolution in der damaligen Tschechoslowakei und seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Er setzt den Rahmen für eine breitgefächerte Zusammenarbeit und sieht regelmäßige Treffen auf Regierungsebene vor. Der Deutsch-tschechoslowakische Nachbarschaftsvertrag wurde am 27. Februar 1992 von dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Staatspräsident Václav Havel und Außenminister Jirí Dienstbier unterschrieben. Zum Vertrag

2. 15 Jahre Deutsch-tschechische Erklärung

Am 21. Januar 1997 wurde die Deutsch-tschechische Erklärung, eines der wichtigsten Dokumente in den deutsch-tschechischen Beziehungen, unterzeichnet.  Zum 15. Jahrestag hat die Zeitung Právo einen Namensartikel des deutschen Botschafters in der Tschechischen Republik, Herrn Detlef Lingemann, veröffentlicht. Zum Artikel

3. Der deutsche Botschafter Besuchte die Stadt Pilsen

Am 14. Februar 2012 hat Botschafter Lingemann die Stadt Pilsen besucht. Er traf mit dem Oberbürgermeister der Stadt Pilsen, Martin Baxa, dem Hauptmann der Region Pilsen, Milan Chovanec und dem Vizehauptmann Ivo Grüner zusammen. Oberbürgermeister Baxa informierte den Botschafter über die engen und intensiven Kontakte der Stadt Pilsen mit Deutschland. Er würdigte vor allem die Zusammenarbeit mit Bayern. Die Städtepartnerschaft mit Regensburg sei vorbildlich und die regionale Zusammenarbeit auch mit Niederbayern und Oberpfalz sei sehr produktiv.

2015 ist Pilsen Kulturhauptstadt Europas. Dabei möchte sich die Stadt von Essen, der Kulturhauptstadt Europas im Jahre 2010, inspirieren lassen.

Im Rahmen seiner Reise stellte Botschafter Lingemann die gemeinsam von deutschen und österreichischen Institutionen getragene Sprachkampagne „Šprechtíme“ zur Unterstützung der deutschen Sprache mehr als 30 Schuldirektoren aus Pilsen vor. Die Kampagne setzt sich unter anderem die Stärkung der Deutschkenntnisse gerade in den Grenzregionen zum Ziel. Bei dem Meinungsaustausch wurde auch der Mangel an Fachkräften mit Deutschkenntnissen thematisiert.





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