Jihlavský deník:
    Neun Tote aus dem Massengrab bei Dobronín wurden identifiziert

Neun Tote aus dem Massengrab bei Dobronín / Dobrenz bei Jihlava / Iglau wurden schon identifiziert. Bei den auf der Wiese Budínka verscharrten Toten handelt es sich um Deutsche, die in Dobronín und seiner Umgebung gelebt hatten. Das berichtete die Tageszeitung Jihlavský deník in ihrer Donnerstagsausgabe. Durch den Vergleich mit DNA-Proben von Verwandten seien acht vermutliche Opfer eines Verbrechens aus der Nachkriegszeit identifiziert worden. Der Sprecher der Hinterbliebenen, Johann Niebler, bestätigte, dass die Polizei bereits die Nachkommen von zwei der Toten informiert habe. Niebler sagte der Nachrichtenagentur dpa, für ihn sei es eine Genugtuung, dass die Ermittlungen zum Ziel geführt haben. Die Hinterbliebenen werden die sterblichen Überreste nun wahrscheinlich auf einem Friedhof in Jihlava / Iglau beisetzen.

Die Ermittler hatten das Massengrab im August 2010 entdeckt. Die Polizisten gingen Informationen von Augenzeugen nach, die angaben, so genannte „Rotgardisten“ hätten dort im Mai 1945 bis zu 15 Deutsche erschlagen.



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